Fraser Island

In Rainbowbeach wurden wir dann in 8er Gruppen eingeteilt, wir waren mit 2 Deutschen, 2 Dänenen und 2 Engländerinen in einer Gruppe. Jede Gruppe hat einen 4-Wheel Drive Geländewagen gefahren mit dem es dann erstmal zum Strand ging und dann mit einer Fähre nach Fraser Island. Auf der Fähre haben wir nochmal Delphine gesehen, die sind aber zu schnell um sie zu fotografieren.
Auf Fraser sind wir die meiste Zeit am Strand entlang gefahren und haben dann gegen Mittag einen Stopp gemacht zum Essen. Danach gings durchn Wald zum Lake Mckenzie, was für mich so der schönste Ort auf Fraser war. Auf der Fahrt dorthin wurde man kräftig durchgeschüttelt, hat mich etwas an einen Massagestuhl erinnert nur dass es eher schmerzte als enspannte. Am Lake Mckenzie waren wir dann für 2 Stunden schwimmen, denn im Ozean darf/sollte man nicht schwimmen gehen, der Tourguide meinte: “PLs don’t go into the Ocean you’re gonna die!” und dann hat er uns noch erzählt, dass letztes Jahr einer nachts noch betrunken ins Meer ist und am nächsten Tag tot angespült wurde, vielleicht aber auch nur erfunden um uns Angst zu machen. Die Strömungen sind auf Fraser scheinbar richtig krass und da gibts auch paar gefährlche Haisorten, aber ich bin ja sowieso vernünftig wenn ich trinke.

Nach Lake Mckenzie sind wir zu einem Campingplatz gefahren, haben da unsere Zelte aufgebaut und Abendessen gekocht. Das Essen hat dann auch schon die ersten Dingos angelockt, die haben sich bei so einer großen Gruppe aber nicht wirklich getraut Stress zu machen. Nach dem Essen wurde dann der Goon und das Bier ausgepackt und angefangen Trinkspiel zu spielen was einfach immer witzig ist. Am nächsten Morgen haben mich dann Kopfschmerzen schon um 6 Uhr geweckt, ich bin erstmal zum Strand pissen gegangen als sich 4 Dingos genähert haben und unser Essen klauen wollten, das war aber dingosicher verpackt.
Als die anderen dann auch langsam wach wurden, wurde Frühstück gemacht und angefangen die Zelte abzubauen nur um dann zu erfahren, dass wir die nächste Nacht wieder am gleichen Campingplatz zelten… Also Zelte wieder aufgebaut :D

Am 2. Tag sind wir wieder zu einem weiteren See gefahren und haben dort “geduscht”, danach ein Schiffswrack angeschaut, dann noch zu einem kleinen Berg von dem man eine gute Aussicht über Fraser hatte und dann noch zu einem Ort, wo man im Ozean baden konnte, da es von Felsen umgeben war und somit die Strömung einen nicht mitreisen konnte. Und darauf den ganzen Weg wieder zurück zum Campingplatz, wo dann wieder gegessen und gesoffen wurde :D

Am nächsten Tag hat mich wieder der Hangover früh geweckt, Nick kam zur gleichen Zeit ausm Zelt und war froh, dass er nicht als einziger so früh wach war. Sein “Guten Morgen” konnte ich aber nich erwidern, da ich schnell zum Strand musste um meinen Magen zu entleeren.
Frühstücken konnte ich an dem Tag nich viel und das durchgeschüttele im Geländewagen die nächsten 3 Stunden hat meinen Magen auch nicht positiv gestimmt, aber dann hat es sich langsam gelegt. Es ging dann nochmal zu einem See, aber es hat die ganze Zeit geregnet, sodass wir danach einfach zurück zum Hostel in Rainbowbeach durchgefahren sind, wo wir noch eine Nacht waren.

Rainbow Beach

In Rainbowbeach waren wir nur einen Tag. Wir waren da kurz noch am Strand für etwa 2 Stunden und dann haben wurden wir im Hostel auf die 3 Tagestour auf Fraser Island vorbereitet, die am daraufolgenden Tag losging.

Noosa

Brisbane und Surfers Paradise haben wir ausgelassen und sind durchgefahren nach Noosa. Dort ist es relativ ähnlich wie in Coolangatta, eine kleine Stadt mit schönen Stränden und den besten Surferwellen die ich bis jetzt gesehen hab, für Anfänger aber zu schwierig und teilweise auch gefährlich. Als ich schwimmen war hat mich eine Welle richtig in Grund gedrückt und hatte dann übel Schulterschmerzen an dem Tag.

In unserem Hostel haben wir dann wieder Francois getroffen und 2 Schweden, die wir auch in Byron Bay getroffen haben. Abends waren wir dann immer mit denen trinken und mittags halt wie schon gesagt in den Wellen schwimmen. 3 Tage waren wir da bis es wieder weiter ging, Wetter war diesmal an allen 3 Tagen gut :P

Coolangatta

In Coolangatta waren wir auch nochmal 4 Tage weil es uns da so gefallen hat. Wetter war aber leider wieder an allen 4 Tagen schlecht, daher wieder nur im Hostel gechillt und Filme geschaut. Und im Kino waren wir auch, American Pie – Reunion… war nich so dolle.

Byron Bay

Nick und ich reisen jetzt mit dem Bus die East Coast bis nach Cairns hoch. Nach 12 Stunden haben wir dann Byron Bay erreicht, wo wir nochmal 4 Tage bleiben wollten. Mein erster Gedanke als ich aus dem Bus gestiegen bin war: “Jawoll endlich wieder richtig gutes Wetter!”. Im Hostel angekommen dachten wir dann, dass Byron ohne Karim nicht das gleiche ist, aber wie sich rausstellte war in unserem Zimmer wieder ein richtig cooler Franzose namens Francois und noch Chris, ein Österreicher.
Wetter war aber nur am ersten Tag gut, die anderen Tage war es immer bewölkt und regnerisch, daher haben wir die Mittage meistens im Hostel verbracht und haben dann abends mit 2-3 Goons Trinkspiele mit Francois, Chris und paar anderen gespielt. War immer richtig witzig, musste einmal sogar schwitzen vor lauter lachen :D und danach dann noch in einen Club oder ne Bar. Byron ist auf jeden fall einer meiner Lieblingsorte in Australien, weil es einfach eine gute, fröhliche Atmosphäre hat und man eigentlich fast nur coole Leute dort kennenlernt.

Sydney

In Sydney waren wir nochmal 9 Tage oder so, haben da aber eigentlich nichts gemacht und die meiste zeit im hostel gechillt oder halt mal bisschen in Pub was trinken gegangen und dann waren wir noch an einem Tag in einer Fernsehrgameshow im Publikum gesessen. Mussten da immer schön lachen und klatschen und haben dafür 25$ bekommen.

Great Ocean Road – Tag 3 & 4

Am 3. Tag sind wir die ganze Strecke dann fast ohne Stops zurückgefahren. Bei Ocean Grove haben wir dann eine Fähre genommen um nicht den Umweg über Melburne fahren zu müssen. Auf der Fähre haben wir dann noch Delphine gesehen, die waren aber bisschen weiter weg, konnte leider keine Fotos machen. Nach etwa 1 Stunde Fahrt sind wir wieder an Land gewesen und bis zu einem Campingplatz irgendwo bei Korrumburra gefahren. Am Tag darauf sind wir zum südlichsten Punkt Australiens, haben da eine Pause am Strand gemacht und sind dann bis nach Sydney durchgefahren, wo wir dann um 23 Uhr angekommen sind. Endlich wieder ein Bett…

Great Ocean Road – Tag 2

Am nächsten Tag war dann etwas besseres Wetter und wenigstens ab und zu mal die Sonne zu sehen. Wir haben den Tag gleich mal mit einem Helicopterflug über die 12 Apostel gestartet. Hat etwa 10 Minuten gedauert und war hammer geil. Danach haben wir dann noch die 12 Apostel vom Boden aus angeschaut und dann hat sich mal wieder gezeigt wie klein Australien in Wirklichkeit doch ist, denn an einem Look Out Point stand dann plötzlich Karim der Franzose, den wir in Byron Bay kennengelernt haben. War witzig den nochmal gesehen zu haben, ist jetzt schon das 6. mal, dass wir Leute zufällig ein 2. mal gesehen haben. “Man sieht sich immer 2 mal im Leben” stimmt anscheinend.

Wir haben es dann noch bis ans Ende der Great Ocean Road geschafft und da wieder auf einem Campingplatz gepennt.

Great Ocean Road – Tag 1

Nach Melbourne sind wir dann noch de Great Ocean Road gefahren. Ist einfach eine lange Straße, welche die meiste Zeit direkt an der Küste entlang geht und da gibts dann immer wieder Look Out Points, wo man sich dann anschauen kann wie sich das Meer in die australische Küste frisst.

Am ersten Tag haben wir es von Melbourne bis zu einem Campingplatz irgendwo bei Port Campbell geschafft wenn ich mich richtig erinnere. Das Wetter war nicht gut am ersten Tag und so viel gabs am ersten Tag auch noch nich zu sehen. Ganz am Ende haben wir noch paar wilde Koalas gesehen und dann haben wir auch schon den Campingplatz erreicht gehabt. Da haben wir dann gegessen, Karten gespielt und Filme geschaut bis die Akkus leer waren. 2 haben dann im Kofferraum gepennt und einer aufm Beifahrersitz. Da wir zu geizig für eine Matratze waren, war der Kofferraumboden viel zu hart, sodass ich den Beifahrersitz sogar bevorzugt habe.

Phillip Island

Während unserem Aufenthalt in Melbourne sind wir dann noch an einem Tag runter nach Phillip Island gefahren haben dort den Tag verbracht und sind dann wieder zurück und auf der Rückfahrt hat dann schon wieder der Motor geraucht. War aber nur ein alter Schlauch der geplatzt ist und erneuert werden musste, waren dann nochmal 50$ Reparaturkosten.